Freunde der Anthroposophie in Graubünden

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Malen

Künstlerische Kurse Malen Zeichnen

Wir arbeiten in Kleingruppen bis zu sieben Personen. Das ermöglicht, dass auf die Anliegen der Einzelnen persönlich eigegangen werden kann. Das Material wird zur Verfügung gestellt. Kurse können neu entstehen, wenn entsprechende Anfragen von Interessierten eintreffen.

Aquarellieren in Schichttechnik nach Liane Collot d’Herbois

In der Atmosphäre können wir beobachten, wie sich die Farben je nach Lichtverhältnissen ganz schnell verändern. Liane Collot d’Herbois hat erarbeitet, wie die Farben als das Dritte zwischen Licht und Finsternis entstehen. Dadurch sind auch die Gesetzmässigkeiten erlebbar, wie jede Farbe im Farbenganzen ihren Platz und ihre ganz eigene Bewegung hat. Wir werden uns diesem Sachverhalt mit Beobachtungen und Farbbetrachtungen nähern. Mit der Schichttechnik kann man diesen feinen Verhältnissen am ehesten entsprechen.

Beim Aquarellieren mit der Schichttechnik werden grosse Schichten mit sehr transparenten Farben übereinander gelegt. Jede einzelne Schicht muss trocken sein bis man mit der nächsten darüber malt. Durch das verschieben der Schichten entstehen viele feine Farbnuancen. Die Farben erscheinen fein vibrierend, luftig, beweglich. So gemalt können sie ihre ganze Kraft entfalten. Wir arbeiten grossformatig mit hochtransparenten Aquarellfarben. Am ehesten kann man eine solche Farbigkeit an den Farben in der Atmosphäre erleben, zum Beispiel bei einem Sonnenuntergang. Sind eine gewisse Anzahl Schichten gemalt so kann man das Bild betrachten und sich auch zu einer gegenständlichen Gestaltung anregen lassen.

Zeichnen ist wahrnehmen, sehen lernen, ist denken.

Wer zeichnet dokumentiert seine ganz persönlichen Erfahrungen, die er mit seiner Umwelt macht. Er wird aufmerksam, wach, wendet sich dem zu, was ihm begegnet, draussen in der Natur und auch auf seinem Zeichenpapier. Seine Hand hinterlässt Spuren des Erlebten auf dem Papier. Sie können nicht zeichnen? Sie irren sich. Jeder Mensch kann Zeichen setzen! Bringen Sie Neugierde, Interesse und etwas Experimentierfreudigkeit mit und nehmen Sie sich ernst!

 

Johanna Ryser

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